Manizales und Bogota

Es bleiben uns nur noch zwei Tage, bevor unsere drei Wochen in Kolumbien vorüber sind und wir haben noch ein ganzes Stück an Strecke zurückzulegen. Unser Flug legt schon bald in der Hauptstadt Bogota ab. Von Salamina machen wir uns mit dem Bus auf nach Manizales (3 Stunden), der nächsten größeren Stadt in der Region. DSC03786Wir starten unseren Aufenthalt mit dem ganzen Stolz der Kolumbianer, den wir bisher eiskalt ignorierten. Leider habe ich den Name vergessen – irgendwas mit (Plato de Paisa)?! Jedenfalls wird dieses Gericht von fast jedem Kolumbianer empfohlen. DSC03761Es sieht nicht nur wegen der Perspektive so aus, also wäre der Teller riesig – er ist riesig! Huhn, Schwein, Rind, Wurst, Bauchfleisch, Ei, Avocado, Reis, Bohnen, Salat, XXL Suppe, eine süße Limo und Nachtisch für teure 6,50€… :-)

Abgesehen vom kulinarischen ist Manizales ganz nett in einem Tal gelegen, umringt von Bergen. Wir erkunden den alten Stadtkern und besichtigen die berühmte Kathedrale die erst 1939 gebaut wurde. Bei genauer Betrachtung etwas viel nackter Beton, aber sonst haben die Bauer keine Mühegescheut.DSC03775Gerade die Fenster sind sehr gelungen.DSC03774Eigentlich wollten wir einen in der Nähe gelegenen Nationalpark (Reserva Ecologica Rio Blanco) besuchen, aber dieser war geschlossen, weil Wochenende war… Klar oder? :-)

Lisa und Mailin meinten sich in der Zeit mit einer Fahrradtour durch die Kaffeeberge zu beschäftigen. Zum Glück habe ich mich dagegen entschieden, als Lisa nach 6 Stunden mit vor schwäche zitternden Knien, in den Aufenthaltsraum des Hostels watschelt, berichtet sie eher von Qual als Spaß. Sie deutet mit den Händen an, dass es 6 Stunden mit 90° Steigung ;-) auf und ab ging. Vorgestellt haben die zwei sich eher mehr Kaffee zu probieren, als nur zu radeln. Leider gab es auf dem gesamten Weg nicht mal einen Kaffee…. :-) DSC03791 DSC03792 DSC03796Am Abend nehmen wir den Nachtbus nach Bogota. Die Reise war aber alles andere als entspannend. Ganz hinten und im zweiten Stock des Buses wird man extrem im Sitz hin und her geworfen dazu kamen noch extreme Höhenmeter die uns zum Aufwachen brachten und Lisa heftige Ohrenschmerzen bescherten – geschlafen haben wir nicht viel. Am Morgen kommen wir geschafft an und legen uns erstmal richtig schlafen. Heute ist Montag und nationaler Feiertag. Es ist kein Mensch auf der Straße, dazu ist das Wetter extrem trist und kalt. Der erste Eindruck ist meist der ausschlaggebende, wie einem der Ort gefällt. Hier stehen die Karten gerade überhaupt nicht gut… :-)

Nachdem ich ausgeschlafen hatte und die Zwei schon Frühstücken waren, machen wir uns auf zum letzten gemeinsamen Spaziergang mit Mailin. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass man einen Ort nach der Menge an Fotos die wir schießen messen kann…. :-) DSC03801Nur den wackelnden Marshmallow-Süßigkeiten-Stand wollte Lisa unbedingt ablichten… Aber leider sieht man nicht wie er wackelt ;-)

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