Trujillo / Huanchacho

Sonne, Strand und Meer waren nach den drei Wochen Hochland mit spitzen Wetter, aber doch etwas kalt am Morgen und Abend eine schöne Aussicht. Es ist nicht Hauptsaison in der Meeresregion, aber gute Voraussetzungen fürs surfen. Wir nehmen wieder einen Nachtbus der „Luxusklasse“, weil uns der Schlaf schon wichtig ist und fühlen uns extrem wohl auf den 8 Stunden nach Trujillo. Komisch sind nur die Reisezeiten, wir kommen um 4:30 Uhr am Morgen an und die meisten Hostels sind natürlich noch geschlossen. Das bekannteste Hostel „Casa Fresh“ wollte, dass wir die vorherige Nacht bezahlen, wenn wir früh einchecken. Das geht gar nicht und wir finden zum Glück recht schnell etwas anderes. Nachdem wir ausgeschlafen haben streifen wir durch die Stadt und naja das Wetter ist extrem Bewölkt und grau wie der Strand und das Meer. Nur bunte Mülltüten im Sand bieten ein paar Farbtüpferl… Ok nein ganz so schlimm ist es auch nicht :-) Trujillo Huanchacho Beach Strand PlayaAber wir wissen doch nicht so genau was wir hier in Huanchaco (Dorf neben Trujillo) machen sollen. Eine halbe Stunde schauen wir den Surfern zu, eine halbe Stunde laufen wir den Strand entlang und essen ein paar Papitas (gefüllt, paniert und frittierter Kartoffelbrei – sehr gut)… oh schon halb 11 :-) Was machen wir jetzt? Ins Kaffee setzen und lesen…

Ok gutes Essen gab es noch. Hier "Ceviche" - roher Fisch mit Sahne, Limone und chilli Soße.
Ok gutes Essen gab es noch. Hier „Ceviche“ – roher Fisch mit Sahne, Limone und chilli Soße.

Für den zweiten Tag sind wir besser organisiert und haben geplant die Ruinen um Chan Chan zu besuchen. Ohne Tour versteht sich, was nur ein Bruchteil kostet (50 Soles zu ~10 Soles). Normalerweise fahren wir mit diesem Schema hervorragend, aber zu Chan Chan waren wir nicht ausreichend informiert, als dass uns die Lehmhügel, Lehmlöcher, Lehmwände, an denen wir vorbei geleitet wurden, irgendetwas sagen. „Oh ein Platz – sehr sehr schöner Platz“, „Ah eine Lehmwand – hmmm :D Leider hat zu unserem Pech das naheliegende Museum geschlossen in dem wir etwas erfahren hätten können.  Chan ChanGut Wikipedia lesen oder auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=GvGf0JIat0s

schauen hätte auch schon geholfen. Wir sind früh wieder zurück und sitzen wieder im selben Kaffee :-) Leider ist der Nachtbus für heute ausgebucht und wir haben noch einen Tag in Trujillo / Huanchacho der ähnlich spannend verläuft.

Karge Wüstenlandschaft um Chan Chan
Karge Wüstenlandschaft um Chan Chan

Am witzigsten an unseren ganzen Aufenthalt sind wieder mal die Fahrten im Bus bzw. das Verhalten der Busfahrer und „Einsammler“. Prinzipiell wirkt es in ganz Latein Amerika, als sei der Schlag der Busfahrer ein besonders „cooler“ :-) – mit Ausnahmen natürlich. Selten wird auf Fragen mit mehr als drei Worten geantwortet, blicken wird man kaum gewürdigt. Fahren tuen sie natürlich wie verrückte. Vollgas, bremsen, Vollgas, für Kurven wird weit nach außen ausgeholt um die Ideallinie zu verfolgen usw. Neu in Peru ist übrigens, dass Frauen mitarbeiten – zu mindestens als „Einsammler“. Diese „Einsammler“ sind dafür zuständig die Tür des Busses noch beim Fahren zu öffnen, Gäste einzusammeln und dafür zu sorgen, dass das möglichst schnell von statten geht. Wird ein potenzieller Gast gesichtet werden alle Ziele heruntergespult und die bekanntesten ständig wieder holt so wie „Plaza-playa-huanchacho-plazaplazaplazaplaza…“. Gibt sich ein Gast zu erkennen, heißt es „Vengavengavenga-mamita-vengavengavenga…“ – was so viel heiß wie komm,komm Mami (Lisa)! :-) Danach folgt „subesubesubesubesubesube“ – einsteigen,einsteigen,einsteigen…! Dann „dale!“ – gib ihm! :-) Beim Aussteigen heißt es „bajabajabajabaja“.

Das Ganze noch absurder macht nur, dass es die meisten Peruaner ein Furz interessiert was die brabbeln. Auch finde ich dieses neunmal coole gehabe der „Einsammler“ nicht zu Frauen passt und eher zum Jungen mit der Kappe falschrum und Jogginghose. ;-)

Immer wieder amüsant einen Bus zu nehmen und wir kommen auch nach fast 6 Monaten nicht aus dem Stauen… :-)

(Vermutlich liegt der ganze Stress daran, dass die Busunternehmen hier privat laufen und jeder Gast bares Geld ist. Aus dieser Sicht kann man schon Verständnis haben – trotzdem lustig!)

Cajamarca

Letztlich haben wir dann doch einen Bus bekommen und es ging für uns gradewegs nach Cajamarca, eine Stadt etwas mehr im Inland gelegen. Genau weiß ich nicht für was alles Cajamarca bekannt ist, aber wir wollten die Stadt auch nur als Zwischenstopp nutzen um dem Amazonasgebiet etwas näher zu kommen. Aber im Gegensatz zu Trujillo und auch zu Huaraz ist Cajamarca eine regelrechte Augenweide. Die Spanier haben ein paar schöne Kolonialstädte hinterlassen. Cajamarca ist unserer Meinung, eine davon. In jedem noch so kleinen Örtchen ist der „Plaza de Armars“ zu finden, der den Mittelpunkt einer jeden Stadt darstellt, auch dieser ist ihnen hier wirklich besonders gut gelungen.

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Von den Peruanern wird der „Plaza de Armas“ als Treffpunkt für abendliche Spaziergänge oder am Tag als Spielparadies für Groß und Klein genutzt. An einem Abend setzten wir uns auf die letzte freie Parkbank und vertreiben uns die Zeit mit dem Beobachten des wilden Treibens.

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Von Dort nicht weit entfernt, gibt es eine hübsche Treppe die einen, auf einen Hügel mit angelegtem Park bringt, von dem man eine wunderbare Sicht über die ganze Stadt hat.

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Historisch hat Cajamarca eine wahre Schreckensgeschichte zu erzählen. Die Spanier sollen hier eine maßlos übermächtige Armee der Inka in einen Hinterhalt gelockt und dadurch den damaligen Inkakönig gefangen genommen haben. https://de.wikipedia.org/wiki/Inka#Untergang

Am nächsten Vormittag fahren wir in die nahegelegenen „Banos del Inka“. Ein weiterer Versuch schöne heiße Qullen ausfindig zu machen. Die Anlage sah von weiten vielversprechend aus, die Fotos am Eingang der eigentlichen Bäder haben uns dann dazu gebracht, die 2 Soles Eintritt pro Person zu sparen und nach einem frischen O-Saft vor der Tür, mit dem nächsten Bus wieder zurück zu fahren. Das war ein wirklich kurzer Ausflug.

Für den nächsten Tag ist eine -> Tour <- gebucht, zu dem vermeintlich ältesten von Menschenhand erbaute und erhaltenen Bauwerk in Süd Amerika. Es handelt sich dabei um ein Aquädukt von 80 km Länge in den Bergen um Cajamarca. Das die ganze Anlage 3000 Jahre alt sein soll, ist schon beeindruckend.

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Das Landschaftlich interessanteste an Cajamarca, war aber die Busfahrt nach Chachapoyas. Am Morgen um 4 Uhr fuhr unser Bus bereits ab.

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Die Dame rechts im Bild, hat ihren Hut während der gesamten Fahrt nicht einmal abgesetzt und konnte sich somit nicht anlehnen. Wow, wer schön sein will muss leiden…

Seit langem saßen wir mal wieder in einem Bus, der zu mindestens für Patricks Größe nicht grade Maßgeschneidert war und so drückten sich seine Knie in den Sitz des Vordermannes. Als er dann endlich eingeschlafen war, dauerte es nicht lange, bis er wegen Übelkeit aufwachte. Nach fast einem Jahr, das erste Mal zu mindestens für Patrick, dass er sich während einer Busfahrt übergeben muss. Der Grund waren die vielen scharfen Kurven und der Fahrstiel unseres Schofförs. Vielen im Bus erging es nicht anders, es wurden regelmäßig neue Tüten verteilt. Nach unendlich langen 12 Stunden, hatten wir die Tour hinter uns gebracht. Oh, was ich vor lauter Kotzerei ganz vergessen habe zu erwähnen, ist die Landschaft. Es gibt Leute die Fahren diese Strecke nur wegen der Aussicht. Ok, dass würden wir wohl nicht machen aber die Landschaft war schon sehr beeindruckend.

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Während unser Bus sich immer weiter hoch in die Berge schlängelt, wurde im Tal eine unglaublich üppige grüne Oasen-Landschaft sichtbar die sich entlang kleiner Flüsse durch das Tal zogen.

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Chachapoyas Teil 1

Auf Anhieb, vielleicht das Beste Hostel Perus entdeckt. Das Backpackers Chachapoya!

Es liegt nur einen Block vom Plaza de Armas entfernt, in einem unscheinbaren Haus. Auch von Innen, ist es kein außergewöhnliches Gebäude ABER es wird außergewöhnlich gut geführt. Die peruanische Familie die das Hostel seit 3 Jahren betreibt und mit der ganzen Familie auch dort tagsüber lebt, gibt sich die größte Mühe, einem einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Dazu kommt, dass der Mann der Familie Jose früher einmal ein Guide war und sich total gut in der Gegend auskennt und somit einem unglaublich viele gute Tipps geben kann. Es gibt eine große immer saubere Küche in der sich alle Reisenden treffen, kochen und Geschichten austauschen. Auch die Zimmer sind unschlagbar für den Preis. Wir haben ein nettes kleines Doppelzimmer, welches wir auch nicht so schnell mehr hergeben ;-) Zu mindestens für die nächsten 8 Tage nicht. ( S.40 pro Nacht)

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Am ersten Morgen entscheiden wir uns für eine kurze Tour für den Start. Wir machen uns auf den Weg zum Culpa Canyon in Huancos, nur 15 Minuten mit dem Bus aus der Stadt entfernt.

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Zwei Stundenlang schlendern wir auf dem Pfad, direkt an der Kante des Kraters entlang.

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Am Nachmittag erzählt uns unser Hotelbesitzer von einer Feier in der Nähe der Stadt. Nichts wie los. Es gibt einen Shuttleservice der einen gradewegs dorthin kutschiert. Um das Feldherum gibt es zahlreiche Buden die alle Cuy anbieten. Meerschweinchenbraten darf an so einem Tag nicht fehlen. Ich entscheide mich für das Gericht nur ohne Fleisch.(S.3)

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Reis. fritierte Banane, Kartoffeln, eine Mischung zwischen Popkorn und Mais und Tomaten…lecker

Auf der Bühne spielt eine Boyband, die wirklich alles gibt von Tanzeinlagen bis Solos auf der Gitarre. Aber nach 2 Stunden haben wir dann doch genug, da jedes Lied sich gleich anhört und es zu laut ist um sich zu unterhalten. Zu trinken gibt es selbst gemachten Zuckerrohrwein, was uns sehr an Apfelmost erinnert. Nach dem ich einmal, das einzig vorhandene Klo nutzen muss was es auf dem gesamten Festgelände gibt, bin ich sehr froh, dass wir von einem Collectivo zurück in die Stadt gebracht werden.

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Am darauffolgenden Tag ist geplant Revash zu besuchen. Was sich genau dahinter verbirgt, dazu später mehr. Mit dem Colectivo dauert es eine Stunde bis wir an einem kleinen Dörfchen rausgeschissen werden. Wir fragen wann der letzte Bus fährt. Um drei Uhr. Ok, dann müssen wir uns etwas sputen. Wir hoffen auf ein TukTuk was uns bis zum Anfang des Trecks bringt, aber in diesem verschlafenen Dörfchen ist weit und breit kein befahrbarer Untersatz zu sehen und somit müssen wir die 4 km bis zum eigentlichen Start laufen. Glücklicherweise sind in der Karte die wir auf dem Handy haben, ein paar Abkürzungen eingezeichnet. (Mapsme)

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Die Umgebung ist super schön und der Beginn des Wanderweges wird durch einen Fluss eingeleitet.

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Es geht steil nach Oben, wir machen immer wieder kurze Pausen. Es ist kein Ziel in Sicht und bald ist es drei Uhr. Wir entscheiden uns, uns nicht zu hetzten und später am Straßenrand auf eine Mitfahrgelegenheit zu warten. Nach etwas 2.5 Stunden erhebt sich eine Felswand vor uns und in der Ferne sehen wir, dass Häuser in den Fels gebaut sind.

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Das ist Revash, keiner weiß genau was die Menschen dazu gebracht hat, so einen Aufwand zu betreiben um ihre Verstorbenen zu bestatten. Aber eins weiß man ganz sicher, wenn man oben an den Hüttchen angekommen ist, sie haben ihren Geliebten ein wunderschönes Plätzchen in mitten der Natur gesucht. Mit einem wunderbaren Ausblick!

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Auch beim Abstieg haben wir nicht mehr Glück und müssen den gesamten Weg zu Fuß zurücklegen. Gegen 4:30 Uhr und 18 Kilomentern, kommen wir an der nur wenig befahrenen Straße an. Guter Dinge halten wir bei jedem Auto was vorbei kommt den Daumen raus. Nach einer Stunde scherzeln wir, das wir uns vielleicht für die Nacht was in dem Dörfchen suchen müssen. Um sechs Uhr scherzen wir nicht mehr sondern fragen die Bewohner, die vor ihren Häusern sitzen, die gleichzeitig einen kleinen Shop darstellen, ob wir hier uns ein Taxi besorgen können. Sie verneinen und meinen wir müssen ins nächste Dorf laufen und dort nachfragen. Also machen wir uns an der Straße entlang auf den Weg zum nächsten Ort. Dabei begleitet uns ein ziemlich betrunkener Feldarbeiter der uns unbedingt den Weg zeigen will und Patrick nach etwas Geld fragt. In dem Dörfchen angekommen gibt es kein Taxi aber einen netten Mann der uns für S.80 zurück fährt. Nach vielleicht 20 Minuten Fahrt macht er eine Vollbremsung und schimpft auf Spanisch. Wir fragen was los sei. Er habe seinen Führerschein nicht dabei und ohne kann er uns nicht in die Stadt bringen. Oh nein! Alles wieder zurück… Gegen 8 Uhr betreten wir total verschwitzt, hungrig, müde und echt geschafft unser geliebtes Hostel…. Fotsetzung folgt

Chachapoyas Teil 2.

Bei Revash, handelt es sich um eine Grabstätte des Volkes Chachapoya, die ungefähr zur selben Zeit wie die Inka gelebt haben sollen. In der Umgebung Rundum Chachapoya(Stadt) gibt es aber noch viele andere alte archäologische Orte zu erkunden, bei denen man sich nicht wirklich sicher ist, wie sie entstanden. Die bekannteste ist die Ruine Kuelap.

Um uns im Voraus umfassend zu informieren und ein Turjillo-Chan-Chan Desaster zu vermeiden, schauen wir zwei Dokus in Youtube. Wenn man die eine von BBC schaut könnte man meinen, wir wären ganz schöne Abenteurer, weil mehrfach berichtet wird wie unglaublich abgelegen und schwer zugänglich Chachapoyas liegt. Außerdem arbeitet sich der Moderator mit einer Machte durch den Jungel und paddelt mit dem Floß den Fluss hinunter… Leider ist die Realität nicht ganz sooo aufregend, aber sonst sind die Dokus recht interessant!

Wir versuchten ALLES um einen Weg zu finden, alleine und ohne Tour nach Kuelap zu gelangen. Vergebens. Wäre wir gelaufen, würden wir zur selben Zeit wie alle Touren ankommen, weil die Wanderung vier Stunden dauern würde – damit hätten wir nichts gewonnen. Eine andere Option wäre gewesen, ein Collecivo zu nehmen, das aber nur montags fährt und bereits um 7 Uhr dort ankommt – vor den ganzen Gruppen! Leider ist Dienstag…;-)

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Die Standardtour besteht aus 5 Stunden Bus fahrt, 2½ Stunden pro Weg, und ein Stündchen in Kuelap selbst– wie ihr wisst, wir hassen Bus fahren. Wir besprechen unseren Unmut mit Jose (Hotelbesitzer) und einigen uns auf eine Kombination. Wir fahren mit der Tour nach Kuelap, haben dann dort einen Guide und wandern danach den Berg hinab (2,5 h). Damit bewahren wir uns ein wenig Individualität :) UND ersparen uns 2 Stunden im Bus. Perfekt.

Kuelap, heißt so viel wie Festung in Quetschua, die Sprache der alten Inka. Auch wenn man den Wikipedia Artikel liest könnte man meinen, dass Kuelap eine Festung war. Aber sowohl in der BBC Dokumentation, als auch vor Ort werden andere Theorien verbreitet. Nichts ist sicher und es gibt viele Vermutungen…

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Kuelap ist auf die Spitze eines Berges direkt an einem Abhang gebaut und macht damit schon mal den Eindruck wie eine typische Burg in Europa. Aber Kuelap besteht nicht wie Burgen aus Mauern um einen innen Hof, sondern ist eher ein 20 Meter hohe Plattform vollständig aus teils riesigen Steinbrocken gebaut. Innerhalb der Steinmauern wurden Knochen der Chachapoyas „verbaut“, was den Verdacht nahe legt, dass es sich um eine heilige Stätte handelt. Auch macht es irgendwie keinen Sinn, dass am Rand des „Podestes“ keine Mauern, oder Zinnen gebaut wurden, so dass man völlig sichtbar ist, wenn man sich nach vorne lehnt, wenn man mögliche Angreifer mit den üblichen Steinschleudern bewerfen möchte.

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Es gibt noch andere Argument die gegen die Eindeutigkeit des Wikipedia Artikel sprechen, aber gerade die Unklarheit macht es spannend und lässt Spielraum für die verschiedensten „Verschwörungstheorien“. Könnte es sein, dass die Wikinger Amerika entdeckt haben und nicht der blöde Kolumbus????? :-O :D:D:D https://www.google.com/search?q=chachapoyas+wikinger&ie=utf-8&oe=utf-8

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Aber nicht nur, dass Chachapoyas uralte Kultur bietet, es gibt auch den dritt höchsten Wasserfall der Welt!!

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Mit fast 800 Meter können wir uns Gocta nicht entgehen lassen. Wir entscheiden uns, nach einem Tag des Nichtstuns, die gesamte Gocta Wanderung anzutreten, die ungefähr 16 KM lang ist. Wir beginnen unseren Tag um 5 Uhr, um möglichst früh am Wasserfall zu sein.

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Am Morgen ist normalerweise das Licht besser für Fotos, aber die Sonne steht gerade an diesem Wasserfall maximal unpassend und irgendwie gefallen mir die Bilder vom Wasserfall nicht besonders.

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Aber unser Timing ist trotzdem super, auf dem gesamten Wanderweg zum Wasserfall, treffen wir auf keine Menschenseele und auch angekommen am Wasserfall sind wir bestimmt 20 Minuten ungestört…

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Danach trudeln die ersten Gruppen ein und es wird immer voller. Auf unserem Rückweg kommen uns ununterbrochen Leute entgegen, entweder zu Fuß oder für die Faulen zu Pferd.

Leider ist damit auch unsere Woche in dem schönen Städtchen Chachapoyas vorüber und wir machen uns mit einem vollgeladenen Colectivo auf nach Moyobamba.

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P.S Es gab für uns jeden Tag frisch gepresseten O-saft(Patrick) und Ananassaft(Lisa). (S.2)mhhh…..

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