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10 Tage Nordinsel

…jetzt noch schnell die Koffer vom Band nehmen und tadaaa ….wir sind in Neu Seeland. Oh ein bisschen frischer als von da wo wir kommen ist es im neuseeländischen Sommern schon, aber das gefällt uns grad ganz gut.

Nun wird noch der dritte Camper abgeholt und los gehen die 4 Wochen, in denen wir zu sechs unterwegs sind:-D

Die TruppeUnser erster richtiger Stopp, nach dem alle erst mal fett ausgepennt haben, auf einem Campingplatz nahe Auckland, war die Küste von Muriwai (nähe Hellensvill)…. Eine ziemlich raue See und passend dazu auch der Wind. Zum Baden vielleicht nicht ganz optimal aber den Wellenreitern und den Spaziergängern gefiel es.

DSC08900Und auch das erste Mal Fish and Chips gab es für uns.

DSC08944Von dort aus war es nicht mehr weit nach Dargavill, wo es einen der dicksten (bis zu 13 Metern Umfang) Baumarten der Welt zu bestaunen gibt, den man in einem imposanten Waldstück nach einem kurzen Spaziergang findet.

DSC08983Da wir auf dem Weg zu dem einmal jährlich stattfindenden Waitangi Fest waren, ging es von den Baumriesen aus schnurstracks weiter Richtung Norden.

Mit ein bisschen Glück, bekamen wir direkt neben dem Festgelände 3 Plätze für unsere Camper. Was uns wichtig war, weil wir dachten, wenn wir abends etwas angeschwippst von dem Fest kommen, wäre es das Beste nur ein paar Meter laufen zu müssen.

DSC09326Guter Plan so weit. Nur das die Maoris nicht am Abend Feiern sondern nur Tagsüber und das genau mit gar keinem Alkohol haben wir nicht bedacht. Hihi

Nichts destotrotz hat uns das Spektakel von Maoritanzeinlagen, Bootsrennen in traditioneller Kleidung und das ganze Drumherum gut gefallen.

Das war somit die nördliche Spitze unseres Urlaubs von hier aus ging es, zumeist an der Küste, wieder Richtung Süden.

Mit einem kurzen Zwischenstopp in Russel ging es weiter, immer auf der, nach Wangerei.

Und was entdecken wir plötzlich hinter einer Kurve im Meer. Eine Gruppe Delphine. Bestimmt 20 Minuten haben wir uns diese wunderschönen Tiere angeschaut und hatten das Privileg einen aus dem Wasser springen zusehen.

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DSC09023Durch eine spontane Abbiegung landeten wir an dem ausgesprochen hübschen Puriri Bay und direkt am Wasser ein Campingplatz. Hier bleiben wir!!

Nicht nur die Bucht selbst, sondern auch der 2 Stündige Trek am Meer entlang war ein Abstecher wert.

DSC09343So jetzt aber ab nach Wangerei. Kurz vor der Stadt, gab es noch einen Wasserfall den wir uns natürlich auch nicht entgehen ließen.

DSC09377Angekommen gab es ein ganz netten Hafen, viel mehr auch nicht aber wie sagt man? Der Weg ist das Ziel!

DSC09394Da wir bei der Ankunft in Neuseeland Auckland übersprungen hatten, nahmen wir uns jetzt ein bisschen Zeit für die Hauptstadt, die auf 60 Vulkanen gebaut ist. Und einen von denen wurde unser Aussichtspunkt.

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Thames war der nächste Halt. Und man muss wirklich sagen, die Neuseeländer haben sich idyllische Plätzchen für ihre Campingplätze rausgesucht. So blieben wir hier 2 Nächte. Für alle von uns war was dabei. Thomas und mein Papa schwangen sich auf die Räder um die Gegend zu erkunden, Patricks und meine Mum nahmen den Breiten etwas einfacheren Weg und Patrick und ich entschieden uns für den 3 Stunden Treck in den Tiefen der Wälder.

DSC09480Ausgepowert trafen wir uns alle an unseren Campern wieder.

Und gemeinsam entschieden wir uns zu dem Hot Water Beach zu kurven.

Auf dem Weg dorthin noch mal ein kurzer Stopp wegen der wunderbaren Aussicht und ein Gruppenbild ab und an ist auch nicht schlecht.

DSC09501Wiedermal kommen wir an einem gut gelegenen Campingplatz an…vielleicht liegt das auch an unserer guten Planung.

Von dort aus gab es einen Weg zum Strand. Immer nur wen Ebbe ist, gibt es bestimmte Stellen die Kochendheiß werden (bis zu 64 °). So standen wir alle in der Dunkelheit, mit unseren nackten Füßen im heißen Sand und freuten uns des Lebens. Leider gibt es davon keine Beweisfotos.

Ach ja und die nahe gelegenen Cathedrale Cove haben wir natürlich auch nicht ausgelassen, davon gibt es auch Bilder.

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Und die Milchstraße gibt es auch regelmäßig zu bestaunen!!

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Zweiter Teil Nordinsel

Unser nächster Stopp führte uns nach Rotorua. Dass die Stadt auf vulkanisch aktiven Boden gebaut ist, konnte man sehr schnell feststellen, auch ohne den Reiseführer studieren zu müssen. Überall in der Stadt stank es übel nach Schwefelausdünstungen (faule Eier). Wohnen kann man sich hier kaum vorstellen. Der Geruch ist wirklich krass. Wir hatten aber einen Campingplatz, wie es sich bisher bewährt hat, außerhalb der Stadt direkt in einem nahegelegenen National Park angepeilt und lagen damit wieder ganz richtig. Der Platz war nicht übermäßig schön, aber der Bergsee! Für uns hieß es gleich ab ins kalte aber kristallklare Wasser.DSC09546Am nächsten Morgen, weil wir leider etwas in Eile sind :-X, standen wir ganz früh auf, um schon ab 7 Uhr zwei Stunden um den See zu laufen.

Danach hatten wir uns eher ausversehen in den Redwood Forest verirrt, aber das hat sich total gelohnt. Riesige Nadelbäume wachsen hier… DSC09565 DSC09559 DSC09552Und der kurze Wanderweg durch den Wald führt noch an einen kleinen Tümpel, der mit seinen Farben überrascht. An dem Foto ist nichts Fake!DSC09561Unser eigentliches Ziel war die erste richtige Touristenattraktion in Neuseeland, was wie immer bedeutet: Zahlen. Für 45$ sollten wir heilige Maori Quellen zu sehen bekommen. Ein wenig Kultur, war der Plan. Dieter‘s Frau Schmitt (Navigationssystem) hat uns aber erstmal in die Irre geführt, wie so oft in diesem Urlaub, und brachte uns zu dem nächsten kurzen Rundgang um: heiße Quellen .DSC09568Oder MatschlöscherDSC09575Aber die Tickets für unsere Maori Quellen waren ja schon bezahlt. Und vor Ort wurden wir natürlich ziemlich enttäuscht. Es gab genau das gleiche zu sehen wie zuvor. Nur ein Geysir hat ca. 15 Meter hoch Wasser aus der Erde geschossen. Wie eigentlich _immer_ sind kommerze Attraktionen für die Tonne. Bis auf ein paar lustlose Azubi’s die traditionelle Maori Schnitzarbeiten anfertigten, gab es kulturell wirklich nichts zu sehen. Ach da waren noch zwei Kiwi’s („Nationaltier“) die wir wohl sonst nicht zu Gesicht bekommen hätten, weil sie nachtaktiv sind. Ganz interessant, aber ein deutsches Paar hat uns verraten, dass es wirklich selten ist die Tiere hier wirklich sehen zu können. Glück gehabt, also gab es Kiwi’s für 45$ p.P. ;-)DSC09581 DSC09570Für den nächsten Tag hatten wir schon länger unsere erste große Wanderung geplant den „Tongario Crossing“, einer der berühmtesten Wanderwege Neuseelands. Wir sind erst spät am Abend zuvor auf einem Camping Platz in der Nähe der Trecks angekommen und waren erstmal geschockt. Für morgen waren 50 km/h Windgeschwindigkeit und -2° angesagt, aber Wolkenfrei. Wir haben zwar schon viele Wanderungen gemacht, aber so richtig einschätzen was das bedeutet können wir nicht. Eins ist aber klar… Es wird seeeehr kalt. Wir hatten leider keine Zeit besseres Wetter abzuwarten und wussten auch nicht genau wie wir den Treck bestmöglich organisieren. Es sind in eine Richtung 17 Kilometer und ca. 6 Stunden Laufzeit. Das heißt, es muss uns jemand hin fahren und abholen… Dazu haben wir kurzfristig eine Tour gebucht 30€ p.P. für ein Shuttle zum Berg. Uns war direkt klar, dass alleine Laufen besser wäre und am nächsten Morgen hat sich das auch bestätigt. Bestimmt 100 andere sind gleichzeitig den Treck angetreten. Es war andererseits auch interessant anzusehen wie naiv manche oder übervorsichtig wir solche Dinge angehen (je nach Sicht :-). Ein echter Cowboy mit passendem Hut hatte nur ein Tanktop, Shorts und Wanderstiefel… Ein Rucksack mit Wasser brauchen nur Anfänger und es war auch nur MEGA kalt, dass ich mit Jacke + Fließ leicht fror…

Jedenfalls war das Wetter sagenhaft. Keine einzige Wolke.DSC09589 DSC09587Der Weg hoch verlief meist über Treppen und ging für uns relativ schnell. Leider hat Lisa ihre Wanderschuhe angezogen und nicht wie die letzten Monate unsere Sportschuhe. Nach 10 Minuten hatte Sie eine dicke fette Blase. Sonst ging der Aufstieg eigentlich wie von alleine, aber als wir oben über die Bergkuppe traten, stand vor uns eine einzige dicke Wolkenwand.DSC09610Flucht nach vorne, es wird doch hoffentlich aufziehen…. Ging es über eine Mondlandschaft mit vielleicht 50 Metern Sicht.DSC09609Bald kommt der Gipfel an dem können wir warten bis es aufzieht, war der Plan. Aber oben angekommen wurde es erst richtig kalt und der Wind hat geblasen… Wir konnten nicht mal unser Brot essen ohne, dass uns die Finger abgefroren sind. Hier das Gipfelfoto mit Blick auf den Vulkankrater…DSC09616Eine Stunde später konnten wir den Vulkansee „Blue Lake“ wenigstens erahnen.DSC09621 DSC09620Kurz nach dem See ging es Bergab. Ganze 4 Stunden hat das Schild angesagt. Anfangs sind wir Vulkansand runtergeschlittert, das war echt cool. Nur die Mädels vor uns mit Nike Free hatten leichte Probleme… :-P

Der Abstieg war letztlich auch für uns echt lange. Mindestens 10 km und 4 Stunden geht es runter und dabei verändert sich die Landschaft wirklich wenig. Zum Ende hin war einfach die Luft raus. Normalerweise hätte die Aussicht die Strapazen wettgemacht, aber leider hatten wir ja totales Pech mit dem Wetter.

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Aussicht beim Abstieg

Wir können die Wanderung also nicht weiter empfehlen… Wir haben ja nichts gesehen, aber auf google.de finden sich ja Bilder!

Empfehlung von uns: Zeit mitbringen und gutes Wetter abwarten, früh los laufen bevor die Touren starten, aber ganz Wichtig am Anfang starten und enden. Einfach ab Blue Lake alles wieder zurück. Man ist schneller und die Aussicht ist schöner!

Noch dazu waren wir am Ende in 5 ½ Stunden durch und hätten auf unseren Shuttel 2 Stunden warten müssen!! Wir sind zurück getrampt, die 30$ waren verschwendet!

Achja… Am nächsten Tag auf dem Weg nach Wellington unserer letzten Station auf der Nord Insel von Neuseeland… Keine Wolke!!

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Südinsel Teil 1

Wellington, finden wir, ist eine ganz schöne Stadt. Der Botanische Garten, in den man mit einem Bähnchen gefahren werden kann und dann nach etwa 30 Minuten Fußweg in einem Rosenmeer mit hübschen Kaffee endet, kann ich wärmstens empfehlen.Botanischer Garten

DSC09652Auch die Bars am Harfen sind ein Abstecher wert, wobei man dazu sagen muss, dass Alkohol in Neuseeland ganz schön teuer ist.

Von Wellington aus ging es, mitten in der Nacht, mit der Fähre nach Picton auf die Südinsel.

Nach einem schnellen Frühstück, mit wieder einmal echt leckerem Cappuccino, ich glaube die Neuseeländer mögen guten Kaffee mindestens genauso gerne wie ich, ging es auf dem Queen Charlotte Drive Richtung Marlborough Sound. Einem Fjord im Norden der Südinsel. Durch die vielen steilen Kurven und dem hoch und runter der Gebirge kommt man nicht schnell voran aber angekommen sieht man: Die Fahrt hat sich gelohnt.DSC09670Nicht für jeden ist das kalte Wasser was, aber Patrick, Thomas mein Papa und ich fanden es super, zumindest für ganz kurz. Und für den das Wasser nichts ist kann hier wunderschöne Wanderungen machen. Für einen kurzen Marsch, von vielleicht einer Stunde, hatten wir am Nachmittag auch noch Zeit gefunden. Klein aber fein. ;-)

Am nächsten Tag hieß es ab nach Nelson. In Neuseeland fährt man eigentlich nie eine Strecke ohne anzuhalten durch, die Umgebung ist einfach zu schön um nicht zu stoppen. Aber nach Nelson mussten wir nicht nur anhalten, sondern auch unsere Badesachen auspacken. Es sah einfach so verlockend aus…DSC09686

DSC09714….und das war es dann auch.

Schön erfrischt und abgekühlt ging es dann weiter in das kleine Städtchen.

Da wir alle riesen Hunger hatten gab es Pizza (50cm Durchmesser) zum Mittag und danach eine kleine Stadttour von der Kirche bis zur netten Aussicht auf einem Hügel.DSC09733

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DSC09735Das nächste Ziel, dass wir ansteuerten hieß Golden Bay eine Region im Nord-Westen der Südinsel zu der man über eine atemberaubende Straße fährt.DSC09746

DSC09747Zwischen Onekaka und Takaka liegt Motupipi und davon lag Pohara nicht mehr weit entfernt, der Ort an dem unser Campingplatz für die nächsten 2 Tage lag und dieses herrliche Bild entstand.DSC09768Cape Ferwell war vielleicht eine Autostunde entfernt. Eigentlich kamen wir um die kleinen Robbenbabys zu bestaunen aber die waren leider nicht zusehen. Stattdessen genossen wir die super Landschaft und wieder einmal einen ausgezeichneten Cappuccino in einem der schönsten und best gelegensten Caffees überhaupt!DSC09772Mit außergewöhnlichem Haustier.DSC09780

Südinsel Teil 2

Für dir nächsten 4 Tage heißt es erstmal Abschied nehmen von unserem Besuch. Aufgrund zeitlicher Begrenzung wollen die Vier schon mal Richtung Christchurch reisen, von wo in 6 Tagen der Flieger Richtung Heimat geht.

Wir hin dessen haben noch Vier Wochen(haben kurzer Hand unsere Flüge 12 Tage nach hinten verschoben :). Somit konnten (und wollten) wir ein paar Flecken in dieser Ecke nicht auslassen.

Einer dieser Orte war der Abel Tasman National Park. Unser Campingplatz war eine riesige hübsche grüne Wiese, nur eine Dünenreihe versperrte die Aussicht auf das ruhige Meer.

DSC09875Der Platz war großartig, das Meer super, der Walk rund um die Küsste spitze aber diese verdammten Sandfliegen! Hier machten wir zum ersten Mal böse Bekanntschaft mit den neuseeländischen Monsterviechern. Vor allem hatten sie es auf unsere Knöchel abgesehen.

Und ihren Namen haben sie auch nicht verdient, denn auf unserer Wiese abends haben sie uns auch angegriffen.

Total verstochen fuhren wir ein zweites Mal Richtung Robbenbabys….

Ach ja noch ein kurzer Stopp (wie immer) an einem Wasserfall, zu dem man mit einem 30 minütigen Spaziergang + Hängebrücke gelangt.

DSC09878DSC09892Ja und diesmal hatten wir Glück. Morgens um 7 Uhr konnten wir die kleinen Rabauken fast alleine beim Spielen bestaunen.

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Der Campingplatz, auf dem wir eine Nacht verweilten, war zwar gut gelegen aber mit der Sauberkeit hatte er es nicht so.

Dafür entstand ein gutes Bild von unserem heißgeliebten Camper!!

DSC09902Viel Platz haben wir nicht aber nach 6 Monaten ohne Zuhause ist der Camper eine wirklich tolle Sache. Eine kleine Kochstelle (gasbetrieben), ein schmales Regal in dem wir einige Klamotten unterbringen und darunter unsere Lebensmittel. Einen Miniaturkühlschrank gibt es auch und das wichtigste ein super bequemes Bett. Yes! Und hier die Aussicht aus unserem Camper bei Nacht.

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Das Schwarze ist unser Camper bei Dunkelheit, also der Fensterrahmen – quasi… :-)

Unser nächstes Ziel hieß Rotoiti …. Wirklich hübsch an einem wundervollen gleichnamigen See von dem der ein oder andere bestimmt ähnliche Fotos schon gesehen hat.

DSC09991Ja, wahrscheinlich hätten uns die Wanderungen in der Umgebung extrem gut gefallen aber wegen dem aufziehenden schlechten Wetter, machten wir nicht mehr als am Morgen vor der Abreise einen kurzen Spaziergang von vielleicht 20 Minuten.

DSC09883Weiter fuhren wir, auf der Straße Richtung Christchurch zu den Hanmer Springs. Für 22 Dollar kann man in den „natürlichen“ Heißen Quellen baden. Wirkliches Naturgefühl kommt leider nicht auf wenn man in den Pools sitz die Original aussehen wie in jedem anderen Schwimmbad auch. Der Einzige Unterschied, die sehr angenehme Temperatur( 34-42°) und der teilweise unangenehme Geruch nach Schwefel.

Nach 120 km gab es am nächsten Morgen in Christchurch freudiges Wiedersehen. Wieder vereint suchten wir uns zu Sechs eine Bleibe für die nächste Nacht. Von dort aus ging es am Abend in eine Bar (Wunderbar), die in Manu`s Reiseführer als Empfehlung markiert war. Als wir auf der Straße nach dem Weg fragten, hieß es die guten Zeiten der Bar seien schon lange vorbei. Eingetreten fanden wir eine ziemlich lehre Bar vor. Nichts destotrotz blieben wir und das zu Recht! Im Laufe des Abends füllte sich der Laden und auf der kleinen Bühne spielte ein besserer Sänger als der Andere. Einen wirklich schönen Abend hatten wir, mit absolut guter live Musik, a` bissel Wein und Bier, leckeren Nachos mit Kidneybohnen, Käse und Schmant.

DSC00005Christchurch hat noch eine kleine Halbinsel vorgelagert, die wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, somit ging es am nächsten Morgen gleich weiter.

Da wir nicht nach dem Wetterbericht geschaut hatten, wussten wir nichts von dem heftigen Wind der genau dort auf die Küste traf. Im Schneckentempo quälten wir unsere Camper die Berge hoch und runter. Auf dem Campingplatz angekommen blies nur so der Wind. Die Küste war absolut sehenswert und wenn man am Strand verweilte war der heftige Sturm, durch die Bäume geschützt, kaum noch zu spüren. Selbst Karten spielen war kein Problem.

Ja und da war dann auch schon der letzte Tag gekommen. Den verbrachten wir gemeinsam in der vom Erdbeben(2011) total eingestürzten Stadt Christchurch. Aber soweit es geht haben sie es sich hübsch gemacht. Eine kleine alte Bahn fährt einen durch den Stadtkern, der wirklich nicht groß ist.

Am Abend gingen wir dann noch in eine richtig schön typische Trucker-Kneipe wo man natürlich Burger, Pommes und Bier bestellt. Was ein Abschiedsdinner :-D

Am nächsten Morgen, am christchurcher Flughafen, hieß es dann abschied nehmen und goodbye.

War wirklich eine tolle Zeit mit Euch, schön dass ihr uns besucht habt. Danke für alles bis ganz bald.