Tingana

Einer der Gründe für unseren Stopp in Moyabamba, war unteranderem ein Besuch im nahegelegenen Naturschutzpark Alto Mayo bzw. in der Eco Lodge Tingana. Wir hatten diese Empfehlung in Chachapoyas bekommen und ebenfalls eine Telefonnummer zur Organisation der Tour. Es bedurfte ein paar Telefonaten bis wir fünf alles organisiert hatten. Am nächsten Morgen sollen wir abgeholt werden. Schon um neun, weil die Tour doch recht teuer ist und wir den Tag voll nutzen wollen (150 Soles all Incl.). Bei unserem Taxifahrer schlägt aber eine andere Uhr und so mussten wir eine ganze Stunde auf ihn warten. Als wir dann endlich alles eingeladen hatten und los fuhren, ruckelte es kräftig, wir hatten einen Platten. Aber was soll´s, es wurde gekonnt ein neuer verkehrssicherer Reifen montiert ;-)

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Die Landschaft in Moyabamba ist bereits sehr tropisch und angenehme 25 – 30° hat es am Tag. Wir passieren mit unserem Bus die typischen Reisefelder, wie wir sie seit Asien nicht mehr gesehen haben.

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Die Eco Lodge Tingana, liegt nur per Boot erreichbar, mitten im Naturschutzgebiet. Schon nach wenigen Minuten auf dem Boot wird der Jungel um uns immer dichter…

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Angekommen in der Lodge, sind wir positiv überrascht wie schön alles angelegt ist. Es gibt zwei große Bungalows mit je fünf Betten. Dazwischen ein Aufenthalts-Unterstell-Dach mit Hängematten.

DSC05013Nach dem wir uns von der ganzen „Anstrengung“ :-) erstmal ausgebaumelt haben, unternehmen wir einen zwei Stündigen Spaziergang in der Umgebung. Da ähnliches Klima wie in Asien, hat auch die Landschaft deutliche Ähnlichkeiten aufzuweisen. Überall Reis.

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Für den nächsten Morgen, war dann die Bootstour geplant, aber wir hatten einen richtig ordentlichen Tropenregen, der den gesamten Morgen anhielt. Es ist ziemlich gemütlich im Bett liegen zu bleiben, wenn der Regen auf das Strohdach prasselt – wie im Camper. Als der Regen abklang, konnten wir unsere besondere Bootstour aber doch noch starten. Wir nahmen alle samt in einem schalen Holz Boot platz und mit uns zwei Ruder- und Steuerspezialisten. Wir wurden von unseren 2 Guides mucksmäuschenstill durch den Fluss manövriert und um uns rum saftiger, dichter Urwald. Manchmal wusste man nicht wo man zuerst hin schauen soll. Wir wollten ja unbedingt einen Tucan sehen, den super bunten Vogel mit riesen Schnabel, aber irgendwie sind die Vögel, nach dem Regen, alle daheim geblieben… Dazu ist unsere Kamera, obwohl wir eigentlich sehr zufrieden sind, einfach zu langsam, um die wenigen Vögel die wir gesehen haben abzulichten.

DSC04911Dafür gab es haufenweise Affen und wir hatten nach ca. 2.5 Millionen Bilderversuchen, auch ein paar brauchbare dabei :-)

DSC04973Auch wenn wir nicht wirklich viele Bilder von Tieren haben, ist die Landschaft einfach phänomenal.

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Uns gefällt die Umgebung so gut, dass wir uns entschließen für eine Nacht länger zu bleiben und den nächsten Tag einfach nur in der Jungelatmosphäre entspannen wollen. Gegen Mittag kommen wir spontan auf die Idee zu Angeln und zum Glück hatte die Anlage alles was man dazu brauch: Bambusstock, Nylon-Seil, Haken, Erde mit massig Würmern und eine Machete (wichtig). Ich war noch nicht oft Angeln, aber den Fluss entlang paddeln, die Route auswerfen und abwarten macht unerwartet viel Spaß :-) Unsere Motivation wurde hochgehalten, da nach ca. 10 Minuten der erste Fisch angebissen hatte. Leider kam in den nächsten 4 Stunden kein weiterer dazu… :-)

DSC04989Wir wären sogar gerne noch länger geblieben, aber wir sind gemeinsam mit unseren Reisepartnern, denen die Zeit davon läuft, weiter gezogen….

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