Moyabamba

Nach 4,5 Stunden kommen wir in Moyabamba an und mit uns 3 andere Reisende. Zwei aus Polen Anna und Barteck und Cesar aus Lima. Wir suchen uns gemeinsam ein Hotel am Plaza de Armas. Das günstigste mit S.15 pro Person und auch völlig in Ordnung, wäre die Beschallung von draußen nicht so unglaublich laut. Es fühlt sich ein bisschen so an, als führe die Straße direkt durch unser Zimmer.

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Am Abend gehen wir gemeinsam was essen und das landestypische Getränk Piscosour darf natürlich nicht fehlen. Schön mal wieder eine kleine Gruppe zu sein. Es bedarf aber ein wenig Training, um unseren polnisch-englisch-deutsch-spanisch Mix zu verstehen.

Am Morgen werden wir von den vielen TukTuks und Autos geweckt die ohne zu Hupen keine 10 Meter weit kommen. Zum Frühstück gehen wir auf den Markt. Typisch für die Gegend gibt es gebratene Banane mit Nüssen und Käse gefüllt. Eine interessante Mischung und wirklich gut, aber ich glaube, mir hätte es besser geschmeckt, wäre es warm gewesen. Patrick probiert einen Reiskloß gefüllt mit Hühnchen, auch nicht schlecht.

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An einem weiteren Stand entdecken wir eine Frucht die wir noch nicht kennen und für das Getränk aus ihr, Moyabamba bekannt ist.

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Die Bezeichung der Frucht ist uns entfallen, wir finden aber ihr würde der Name Dracheneifrucht sehr gut stehen.

Gestärkt lassen wir uns per TukTuk auf eine Orchideen-Kolibri-Farm fahren, den Tipp hatten wir von einr Dame in Trujillio bekommen. Etwas außerhalb der Stadt, werden wir auf einer unbefahrenen Straße rausgelassen. Es gibt kein Schild aber ein Feldweg führt uns zu dem Eingang. Wir finden uns auf einem riesen Anwesen wieder. Nach einer Weile des Herumschlenderns treffen wir auf Personal. Nach Zahlung des Eintrittes gibt es für uns eine kleine Tour, durch ein hübsches Stück Wald mit den verschiedensten gepflanzten Orchideenarten.

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Wir treffen auch auf die buntesten Insekten, die wir je gesehen haben.

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Eine Insekt mit der Figur einer Wespe aber mit glänzendem, dunkelblauem Körper und einem strahlend goldenen Hinterteil.

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Oder fliegenähnlichen Geschöpfen, die so grün leuchten, das sie einen glauben lassen, sie scheinen auch bei Nacht.

Am Ende werden wir zu der Stelle gebracht, an der sich die Kolibris vermehrt aufhalten. An den Bäumen hängen Fläschchen aus denen die Vögel trinken können. Nach dem wir uns alle ganz ruhig hingesetzt haben, kommen immer mehr Kolibris zum Vorschein.

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Wir verbringen bestimmt 2,5 Stunden auf dem Gelände bis wir uns auf den wegmachen Richtung Hotsprings, die auch ganz in der Nähe sind.

Sie übertreffen nicht die in Guatemala, aber trotzdem gefällt es uns ganz gut.

Den Tipp, für unserem nächsten Ausflug, haben wir von unserem hilfsbereiten Hotelbesitzer aus Chachapoyas. Tingana. (Übersetzt bedeutet das Wort, die Bewegung die man macht, wenn man das Paddel durchs Wasser zieht). Dazu aber im nächsten Bericht mehr….

4 Gedanken zu „Moyabamba“

  1. Ohhh wirklich wieder super Fotos……wir müssen bei uns dann mal ein Foto Tag mit Beamer einlegen, ihr dürft euch auch ein Essen von Sweetie wünschen :-)

    1. Ja sowas könen wir gerne machen!! :-) Nur müssen wir die knapp 10.000 Bilder erstmal sortieren :-)

      Und beim essen sind wir immer dabei!

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