Trekking Luang Prabang

Auch in Laos wagen wir uns wieder mal an eine 2-tägige Trekkingtour.

Es geht morgens um 8 Uhr mit dem TukTuk eine Stunde Richtung Norden. Noch einmal schnell auf eine „Normale Toilette“ Pippi machen und los geht’s ;-)

Eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft erwartet uns. Wir wandern durch Reisfelder, springen oder warten durch kleine Bäche und durchqueren Jungleartige Wälder. Nach knapp 3 Stunden erreichen wir das erste kleine Dörfchen, wo wir uns fürs Mittagessen niederlassen.

Trecking

Einige Dinge werden von unseren Guids in dem Dorf eingekauft, einige Lebensmittel haben sie schon dabei, nach kurzer Zeit stehen die verschiedensten Gerichte auf unserem Tisch und natürlich „Sticki Reis“- dieser für hier typische Reis ist unglaublich klebrig und schwer, perfekt um ihn in den Händen zu kneten, dann in etwas Soße oder anderes zu tunken (es bleibt wirklich alles daran kleben) um ihn dann in dem Mund zu schieben. Dieser Art von Reis ist uns hier zum ersten Mal begegnet wird hier aber überall dazu gereicht.

Mittagessen

So herzlich und neugierig wie wir in Myanmar begrüßt wurden, wurden wir hier nicht empfangen. Ich würde sagen wir wurden eher ignoriert oder unsicher beobachtet. Ob es daran liegt das hier schon so viele Touristen durchlatschen? Einst ist auf jeden Fall klar, nicht alle Beachten die Anweisungen von den Treckingagenturen. Unser Lao Guid, der selber aus einem kleinen Dörfchen kommt, legte sich, sichtlich ungern, mit einem chinesischen Touristen an, weil er kleine Chipspackungen an die Kinder im Dorf verteilte. Es gibt Dinge die beachtet werden sollen, sie wurden mit den Dorfbewohnern und den Treckingagenturen gemeinsam besprochen. Zum Beispiel das man, wenn man dem Dorf etwas Gutes tun will, dass mit dem Dorfältesten bespricht und nicht einfach frei Schnauze hantiert. Leider hielt das Ermahnen nicht lange an und wir sahen die gleiche Aktion in dem nächsten Dorf wieder.

Abgesehen von dieser mal wieder –Fremdschämenaktion- hatten wir super nette Begegnungen mit den Kindern aus dem Dorf. Sie fanden es unglaublich spannend sich selbst auf unserer Kamera zusehen.

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Nach etwa weiteren 3 Stunden kamen wir ziemlich geschafft in dem Dorf an, wo wir dann auch übernachteten. Ein kleines Örtchen wo die meisten Einwohner vom Reisanbau leben.

Eine kalte Dusche in einer kleinen Strohhütte, in der ein großer Eimer mit Wasser steht und ein kleiner Behälter zum Abduschen ist nach so einer Tour einfach nur herrlich.

Frisch geduscht, gab es noch eine kleine Dorfführung, Abendessen und um 21 Uhr fielen wir alle platt in unsere Schlafkojen. Morgens um 6 Uhr vielleicht auch früher, wurden wir von Hunden und Hähnen geweckt.

Laos morgens um 6 Uhr

Nach dem Frühstück ging es gegen 7:30 Uhr gestärkt weiter. Dick mit Mückenspray eingeschmiert, weil unser Guid uns vor Blutegeln warnte, da es durch einige Bambuswälder gehen sollte in denen sie gerne leben. Voller ekel hab ich mir dann noch die etwas längeren Socken und Langehose angezogen und los ging es.

Da es diesmal früher los ging und es total Neblig war, war es noch nicht so unglaublich heiß, aber dafür ging es steil bergauf.

Nebel

Wieder ging es durch verschiedenste Landschaften und auch durch den gefürchteten Bambuswalt. Es ist echt witzig wie schnell wir alle rennen konnten wenn jemand „Achtung Litchies“ rief. Aber zum Glück haben wir nur welche auf dem Boden gesehen und nicht an unserem Körper klebend ;-) Puhh..

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Die Tour ging an diesem Tag noch mal knapp 6 Stunden und am Ende kamen wir mit müden Füßen und schwitzenden Körpern an einer Hauptstraße raus, an der wir mit einem kleinen Bus abgeholt wurden. Eine Stunde Fahrt und wir waren zurück in dem wunderschönen Luang Prabang.

Ja leider nahm die Tour nicht so ein schönes Ende wie sie angefangen hatte. Ob ich meine Lebensmittelvergiftung von der Tour habe oder sie mir danach eingefangen habe wissen wir nicht aber für die nächsten 2 Tage war ich ausgeknockt und jetzt bin ich froh, dass es so langsam aber sicher besser geht – leider nur mit Antibiotika. Ja somit sind wir jetzt über eine Woche schon in Luang Prabang werden aber in den Nächsten Tagen die Reise in den Norden antreten.

 

6 Gedanken zu „Trekking Luang Prabang“

  1. Fals euch der Klebereis schmeckt, den gibt es in jeden asiatischen Land.
    Seit super vorsichtig mit allen was mit Wasser zu tun hat….das ist der krankheits Verbreiter schlechthin.

    Gute Besserung weiterhin

    Dad

  2. Hatt es Dich jetzt auch erwischt. Da muss wohl jeder mal durch. Hauptsache Dir geht es jetzt wieder besser. Immer schön aufpassen mit dem Essen und vor allem mit dem Wasser. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen habt Ihr mal wieder gemacht. Beneidenswert!! Eine wunderschöne Weiterreise Euch zwei.
    Ganz liebe Grüße von mum and dad

  3. Hey ihr Zwei,
    wir verfolgen gespannt eure Reiseroute und ärgern uns, dass wir schon wieder in Deutschland sind. Dafür ist das Frühstück hier geiler ; ) (gibt es bei euch immer noch Toast und Ei?). Könnt ihr uns das Panoramafoto aus Bagan schicken, eure Kamera ist ja doch etwas besser ; ).

    Viel Spaß euch beiden weiterhin auf der Reise! :)

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