Südinsel Teil 5

Die letzten Tage war es mit der Internetverfügbarkeit wieder etwas dürftig, denn eins ist klar, die Neuseeländer wissen wie man Geld macht. Internet kostet eigentlich immer mindestens 5 NZD, aber auch bis zu 10 Dollar für 30 Min und 100 MB – das muss jetzt nicht jedem etwas sagen, aber es ist super TEUER! Sonst zeigt sich das aber auch in den Outdoor Aktivitäten, für die das Land bekannt ist. Sei es Bunjee Jumping, Jet Boot fahren, Sky Diving, Big Swing, Helikopterflug, alles kostet Pauschal erstmal mindestens 200 Dollar. Jetzt könnte man sagen „muss man dafür um die Welt fliegen?“, dass muss jeder selbst wissen, aber leider kostet auch die Kajaktour für 1 Tag 260 Dollar ½ Tag 220 Dollar, Klettern 280 Dollar, Sternwarte Sterne schauen 180 Dollar usw… Die Neuseeländer haben damit wohl die unterste Schmerzgrenze ausgelotet, die sich von den „dummen Touris“ abluchsen lässt… Für uns ist das jedenfalls bei weitem zu viel, also bleiben wir bei der Haupttätigkeit für unser Budget: Wandern.

Unser letzter Artikel hat ja schon von unserer hervorragenden zwei Tages Tour berichtet und wir wollen bevor es weiter Richtung Lateinamerika geht, definitiv noch so eine ähnliche Tour machen. Vorerst geht es aber über Queenstown, in dem wir nur wenige Stunden verbracht haben, Wanaka ist viel entspannter und schöner, Richtung Milford Sound. Die obligatorische Bootstour durch das Fjordland haben wir uns gespart, ihr könnt euch ja denken was das ungefähr gekostet hätte, und so haben wir nur ein paar Bilder von der Küste aus geschossen.

Milfordsounds
Milfordsounds
Auf dem Weg zu Milford Sounds
Auf dem Weg zu Milford Sounds

Die Autofahrt zum Fjordland ist auf jeden Fall, einer der schönsten in ganz NZ, es lohnt sich auch ohne Boot! Auf dem Rückweg haben wir eine coole drei Stunden Wanderung gemacht den „Key Summit“. Auch wieder ein Sahnestückchen! :-P

Key Summit. Ein See auf der Spitzes des Berges
Key Summit. Ein See auf der Spitzes des Berges
Aussicht vom Key Summit
Aussicht vom Key Summit
Aussicht vom Key Summit
Aussicht vom Key Summit

Auf dem Weg nach Milford Sound liegen einige sehr schön gelegene Campingplätze die von der staatlichen DOC geführt werden. Eigentlich wollten wir hier übernachten, aber auf dem Platz gab es ca. Hundertmillionen Sandfliegen und wir haben unser Repellent vergessen! Interessant, dass selbst die schönsten Orte der Welt einen Haken haben, oder?

Eigentlich war für den nächsten Tag ausnahmsweise eine (Wanderung) oder Kajaktour geplant, aber zum Glück haben wir doch nicht gebucht, denn ab diesem Tag hat es erstmal wieder Dauerregen gegeben. Die gesamte Südspitze des Landes sahen wir eigentlich nur aus der Fahrerkabine. Es macht nicht viel Spaß sich am Mittag auf den Campingplatz zu setzen, wenn man nichts machen kann. Dann fahren wir lieber bis nach Dunedin. Und Dunedin ist für uns, mit Wanaka und Wellington, einer der schönsten Städte im Land. Überall alte englische Gebäude, anstatt der autofreundlichen Wildweststädtchen, die das Land sonst so bietet.

Dunedin DunedinIn der Nähe von Dunedin gab es noch einen schönen freien DOC Campingplatz, die Sonne hat sogar für ein paar Stunden vorbei geschaut und es gab keine Sandfliegen. Yes ;-)

Nordsee?
Nordsee?
Free Camping Dunedin DOC
Sonne, aber KALT! :-)
Die Neuseeländer fahren viel mit ihren alten Autos
Die Neuseeländer fahren viel mit ihren alten Autos

Für den Abend wollten wir uns, die blauen Pinguine in Omaru anschauen, leider war das Wetter auch für Pinguine zu ungemütlich: dichter Nebel, Nieselregen und EISIG kalt. Wir haben nicht EINEN gesehen! Es wurde noch so kalt, dass wir in der Früh aufwachten und nicht mehr einschlafen konnten! Es wird Herbst im Land :-X

Der Wetterdienst prophezeit für die nächsten Tage schönes Wetter und diese Tage verplanten wir direkt mit unserer „letzten“ großen Tour! Die Besteigung des Mount Cook!!!

DSC00526 Mount CookOK Spaß beiseite 3700 Meter sind für uns nicht der Mühe wert, damit verschwenden wir doch nicht unsere Zeit ;-)

Für uns buchten wir alternativ eine Übernachtung auf der Müllerhut, welche auf 1800 Meter im Alpinen Gelände liegt, also weit über der Pflanzengrenze. Der Tag vor unserer Tour haben wir aber SOOOOO in unserem Camper gefroren, aiaiai, bestimmt -2 Grad! Und 1100 Höhenmeter weiter oben, auf der Müllerhhut? Dort ist das Wasser in der Nacht in den Leitungen gefroren! Dafür sind wir leider absolut nicht vorbereitet und müssen die Tour absagen… Sehr schade! Dafür haben wir die halbe Tour in einem Tagesausflug gemacht, auch echt schön!

DSC00472 DSC00491 DSC00498 DSC00488 DSC00515 DSC00513Mt Cook gehört Landschaftlich nochmal zu unseren Highlights, bevor in nicht mal mehr drei Tagen, nach sieben Wochen, unser Flieger auf die Cook Inseln geht. Ihr glaubt nicht wie wir der Sonne wieder entgegen sehnen…

:-) :-) :-)

Wie Campen Neuseeländer, wenn es kalt wird?DSC00463Wenn man früh aus dem Bett gejagt wird, lässt sich wenigstens der Sonnenaufgang bewundert! ;-)

DSC00539Noch zwei ganz coole Marco’s

DSC00432DSC00330 

2 Gedanken zu „Südinsel Teil 5“

  1. Wieder gaaanz tolle Fotos, danke!
    Ich freue mich schon auf die Cook Insel Fotos…..ob ich schon mal Googlen soll?
    Nene ich warte :-)

    1. Jaa schau mal ob sich das Warten gelohnt hat…oder hast du doch gelunst gehabt? :-)

      Unsere Bilder sind garantiert echt! :-)

      Viele Grüße!

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