Xela

Für den Beginn unserer Zentral- und Südamerika Tour war erstmal Spanischschule geplant. Aus einigen Erfahrungsberichten wussten wir bereits, dass Xela im westlichen Hochland von Guatemala dafür am besten geeignet sein soll. Und Xela liegt wirklich hoch mit über 2200 Metern, deshalb ist es hier auch meistens recht frisch, aber nie zu kalt – angenehm.

Ausblick von unserer Dachterasse im Nim Sut Hostel

Die älteste Kirche in Zentral Amerika
Die älteste Kirche in Zentral Amerika

Die ersten zwei Tage haben wir vor Ort nach der „besten“ Sprachschule Ausschau gehalten und haben am Ende wohl einen guten Fang gemacht! Es ist schon krass wie günstig hier die Schulen sind… 5 Tage a 5 Stunden kosten ohne in einer Gastfamilie zu wohnen 118 USD mit Familie 150 USD pro Person. Es sind 7 Übernachtungen bei der Familie enthalten und täglich drei Mahlzeiten. Wir haben uns aber dagegen entschieden und die Zeit in einem Hostel verbracht. Einerseits waren wir so sehr flexibel, konnten essen wann wir es wollten und vor allem was wir wollten, aber andererseits dachten wir, dass man sich in einer oder zwei Wochen in der Familie nicht wirklich wohl fühlt. Man ist das 5 Rad am Wagen und so wurde es uns auch von anderen Schülern bestätigt…

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Lisa mit ihrer Lehrerin in der Schule Ulew Tinimit

Zwei Wochen Sprachschule ohne wirkliche Vorkenntnisse sind auf jeden Fall effektiv, aber irgendwie haten wir uns ein bisschen mehr  Erfolg  vorgestellt. Bestellen, einkaufen, einfache Anstandsunterhaltungen sind drinne, aber dann wird es schon schwer :-) Für die nächsten Wochen ist Vokabel lernen angesagt, denn das ist einfach das Wichtigste überhaupt. Ohne spanisch kann man in dem Land fast kein Essen bestellen und dafür sind wir jetzt sehr gut vorbereitet.

DSC01217Xela ist jetzt keine Traumstadt, aber im Gegensatz zu asiatischen Städten, habe die in Guatemala definitiv mehr Flair! Wir haben uns mit der Zeit aber so gut eingerichtet, dass es jetzt sogar schade ist zu gehen. Mit über zwei Wochen waren wir hier jetzt am längsten auf unserer gesamten Reise und haben quasi schon fast Fußgefasst…

Aussicht Hostel "Nim Sut"
Aussicht Hostel „Nim Sut“

Um günstiger leben zu, kaufen wir fast jeden Tag, Essen auf dem Markt und machen uns echt leckere Sachen! Der Fruchtmarkt hier in Xela ist einer der größten die ich bisher gesehen habe, vielleicht liegt das aber auch daran, dass gerade Fruchtsaison ist.

DSC01219 DSC01222 DSC01239In Neuseeland waren wir in den Hotsprings bei Hanmer Springs, für die im ganzen Land Werbung zu finden ist. Letzte Woche besuchten wir die ersten Hotsprings in Guatemala und können sagen: Richtig Geil! Alles Naturbelassen im Jungel, richtig heißes Wasser, einfach und schön!DSC01200

DSC01170Für heute war eine drei Tage Trekking Tour (45KM) von Xela nach Lago Attitlan geplant, aber leider hat es Lisa total erwischt. Irgendwelche  fiesen Bakterien haben es sich im Verdauungstrakt festgesetzt, aber in wenigen Tagen wird das Antibiotika alles geklärt haben und es geht weiter für uns.

4 Gedanken zu „Xela“

  1. Hallo Ihr Beiden,
    haben uns grade Eure Bilder angeschaut, wie immer sind sie super gelungen.
    Alles Liebe von Mum and dad und gute Besserung Lisa. Wir wünschen Dir, dass Du bald wieder fit bist und Ihr zwei weiterreisen könnt.

  2. Wow, da ist noch alles so wie es sein soll – ganz ursprünglich (wirkt zumindest so auf den Bildern). Nach Xela muss ich auch mal reisen !!

  3. Hallo nochmal,

    schöner Bericht. Keine Kritik aber kleine Anmerkung zum Preis für die Sprachschule. 118$ für 5 Tage a 5 Stunden pro Woche finde ich ziemlich teuer. Oktober 2014 habe ich 70$ für so ein Paket bezahlt und früher lag der Preis lange Jahre bei 50$. In der Nebensaison kann man sogar noch handeln.
    Ich finde es besser weniger zu bezahlen, und wenn man mit dem Unterricht zufrieden ist, den Lehrern noch ein gutes Trinkgeld zugeben. Die bekommen oft nicht viel vom Preis ab.

    Grüße
    Frank

    1. Hi,

      wir haben uns viele Schulen angeschaut und verglichen, keiner ist nennenswert mit dem Preis runter gegangen.

      Es kann aber auch daran liegen, dass wir nie die richtigen Verhandler geworden sind. Ware hat einen Preis, entweder ist
      es zu viel und wir machen es nicht, oder wie in diesen Fall „günstig“.

      Aber ggf. hilft die Informationen anderen weiter. Grüße
      Patrick

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