Medellin

Der kurze Flug lohnt sich schon alleine wegen der großartigen Aussicht. Über viele üppige Kaffeeplantagen und schöne Seen gleiten wir hinweg. Gelandet nehmen wir einen Bus der uns durch eben diese schöne Berglandschaft runter, in die riesen Stadt Medellin, bringt. (1.5 St Fahrt)

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In der Innenstadt endet die Busfahrt. Ein netter Herr zeigt uns den Weg zur Metro, besorgt und zahlt unsere Bahntickets und zeigt uns die richtige Station. Wow, was eine Begrüßung in Medillin. Auch als wir bei der Metrostation aussteigen und fragend umherschauen, stoßen wir auf super hilfsbereite Menschen die uns in die richtige Richtung lotsen.

Jetzt müssen wir noch 25 Minuten bergauf und wir sind in dem Stadtviertel Poblado, in welches wir wollten.

Oben angekommen, trau ich meinen Augen nicht. Mit einem Bergerstraßen-Feeling nur mit noch mehr durchgestylten Cafes, Bars, Restaurantes und schnuggälichen Lädchen hätten wir nicht gerechnet!

Wir verplempern keine große Zeit mit der Hotelsuche und entscheiden uns für das erst Beste und sind happy damit. Auch wenn am nächsten Morgen der Patrick das Waschbecken in den Händen hält und zum Glück nicht auf den Füßen liegen hat. Daraufhin wechseln wir ins zweite Stockwerk, in ein identisches Zimmer. Auch gut.

Klar, als erstes wird eins der vielen Kaffes ausprobiert, sehr lecker, für Mailin gibt es einen Frappe, für Patrick einen mit zusätzlichem Schokosirup und für mich einen Cappuccino alle mit Kaffee aus der Region. Ein wenig erkunden wir noch die umliegende Umgebung und am Abend laufen wir in die nahe gelegene Mall um ein paar Lebensmittel einzukaufen, weil wir Lust haben ein wenig selber zu kochen.

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Die nächsten Tage verbringen wir tiefen entspannt. Morgens starten wir den Tag mit Müsli, Joghurt und tropischen Früchten. Mhhh… Dann schlendern wir entweder durch den Parke Biotope, der im Herzen dieser riesen Stadt liegt und für jeden frei zugänglich ist, sogar mit morgendlichem Yogaprogramm für jeder Mann.

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Oder wir lassen uns, mit der Gondel raus aus der Stadt, ins Grüne ziehen. Die Fahrt, geht über vier Stationen und die letzte bringt einen über die Bergkuppel, dahinter gibt es nichts, was einen an eine riesen Metropole denken lässt. Es gibt ein paar kleine Stände mit Snacks, Gemüse aus der Gegend und Schmuck. Beim gemütlichen herum wandern finden wir nicht den Platz, den wir eigentlich ansteuerten, dafür landen wir in einem kleinen netten Park mit See, Enten und Tretbötchen.

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Auch mitten in der Stadt gibt es einen kleinen Berg, dem man so wie wir, mit dem Taxi, oder auch etwas sportlicher auf dem Fahrrad erklimmen kann. Vor allem zum Sonnenuntergang ist es ein Ausflug wert.

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Schön, wie viele Möglichkeiten es hier gibt, dem Großstadtjungel zu entfliehen.

Mittags wird nicht gekocht, aber auch dafür haben wir eine gute Alternative. Man findet sie an jeder Ecke, die Empanada-tender, wir haben schon unsere Favoritenbude. Hier gibt es die Soßen ganz frisch und auch die Empanada (Frittierte Teigtaschen mit Kartoffel-Fleisch-Füllung) sind hier die Besten. Mit 50 Cent das Stück, sind sie so das günstigste Mittagessen, was wir bis jetzt hier hatten.

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Uns ist ja schon mehrfach aufgefallen, dass die Kolumbianer immer einen Grund zum Feiern finden. So auch hier.

Wenn die Nationalmannschaft spielt, dann ist die ganze Stadt auf der Straße, laute Musik aus jeder Ecke, man verliert sich in einem gelben T-Shirtmeer. Hier ist man mittendrin, nicht nur dabei.

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Beim Publicviewing machen wir Bekanntschaft mit 2 netten Kolumbianern und verbringen den restlichen Abend zu Fünft.

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So eine Feierrei macht ganz schön hungrig, wir lassen unsere neuen Freunde entscheiden wo es hingeht „ganz traditionell“

Es dauert nicht lange und 3 Portionen davon, stehen vor uns auf dem Tisch.

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Pommes, Würstchen, Speck, Mayo, Ketschup und Käse

Wir finden es witzig und überlegen, wo wir jemanden in Frankfurt, zum Essen hinführen würden?

Auch wenn grade mal kein Fußballspiel läuft, wird z.B. in unsere Nähe, auf einem öffentlichen Platz eine Bühne für den Abend aufgebaut, um dann verschiedenste Bands oder DJs hören zu können.

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Am Abend ist der Platz voll mit jungen Läuten und man kann sich an kleinen Ständen mit kalten Getränken versorgen. Total beliebt ist Bier mit viel Zitronensaft und Salz am Becherrand. Natürlich wird das auch von uns probiert. UUaaaa…Schüttel. Vor allem Patrick findet es ziemlich eklig, ich wische mir ein kleine Stelle am Becherrand sauber, dann geht es und Mailin ist hart im Nehmen und trinkt es auch so, aber ein Genuss ist es für uns alle noch lange nicht.

Am vierten und letzten Tag in Medellin, entscheiden wir uns noch einen Ausflug, in die Umgebung von Guatape, zu machen.

Wie immer gibt es Touren die gebucht werden können, wir bleiben aber unserem Reiseschema treu und versuchen es auf eigene Faust und wer hätte es gedacht, es ist super easy.

Kurz vor der angestrebten Stadt steigen wir aus, weil es hier den bekannten Fels El Penol de Guatape (der Fels von Guatape) zu erklimmen gibt.

Mit 740 Stufen, ist es ein Stück Arbeit nach ganz oben zu gelangen aber was einen am Ziel erwartet ist ein Augenschmaus.

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Herabgestiegen lassen wir uns mit einem TuckTuck in das hübsche Städtchen bringen. Hier verbringen wir den restlichen Tag.

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Ein absolut lohnenswerter Ausflug.

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