Cameron Highlands Jungel Trek 6

Cameron Highlands

Von Penang ging es Richtung Cameron Highlands. Eine echt entspannte Minivanfahrt bis wir eine kurze Pause einlegten fürs Mittagsessen. Unser Fahrer: 15 Min. and you back! Oh man immer diese Hetzerei auf den Raststätten. Patrick und ich sind schnurstracks Richtung Essensstände, das Essen auf den Raststätten in Asien ist nicht wie bei uns nur Mc Donalds, sondern immer super Lecker, günstig und es geht schnell. Wir beide standen an zwei verschiedenen Ständen hatten geordert, die Teller vor uns stehend, aber keiner von uns beiden hatte das Portmonees!! Mist dann liegt es bestimmt noch im Van… Ich zurück zum Bus…NICHTS…. Oh nein, wir können das doch nicht auf dem kurzen Stück vom Van zu den Ständen verloren haben? Weil davor hatten wir es noch!

Nach 30 Minuten Suche und keinem Hunger mehr ging es ohne Portmonees/Bankkarte betrübt weiter. Im Bus saß ein total nettes Pärchen was meinte, dass sie uns Geld abheben würden und wir es ihnen überweisen können. Immerhin, so ganz ohne einen Pfennig in der Tasche fühlt es sich echt komisch an. Nach etwa weitern zwei Stunden kamen wir zu den Cameron Highlands und der Erste Eindruck war furchtbar. Gar kein Wald mehr nur noch Obst und Gemüseplantagen soweit das Auge reicht und zwischendrin unglaublich hässliche Hochhaushotelbauten. Oh man wo sind wir denn hier gelandet? Wir dachten an viel Natur und einem kleinen Städtchen in den Bergen?!

So ging es bestimmt 30 Minuten lang, bis wir an unserem Hostel (Daniels Lodge) rausgelassen wurden. Ohne Portmonees ;-(

Oh wen sehen wir denn auf dem Balkon sitzen, der auch gleichzeitig der Eingang zu dem Hostel ist.

Unseren rumenischen Freund Lucian und Fritz aus Deutschland. Gleich wurde unsere blöde Geschichte erzählt und Fritz meinte sofort, dass das doch gar kein Ding wär und er würde uns Kohle vorlegen können…Super!!

Beim Einchecken fragte und das Mädel an der Rezeption, für wie viele Nächte wir denn Zahlen möchten?? Da standen wir Zwei, ja wir würden gerne erst mal für zwei Nächte einchecken aber ist es möglich erst später oder morgen zu zahlen? Nach dem wir ihr unsere Situation erklärt hatten, war das dann auch alles kein großes Problem mehr, ja und dann wurde auch noch die Bankkarte gesperrt.

So und jetzt mussten wir schnell was essen gehen. Es war mittlerweile 18 Uhr und wir hatten nur gefrühstückt…. Super, dass wir die Jungs getroffen haben, das Abendessen ging nämlich erstmal auf die Zwei.

Währent wir da saßen, erzählten sie uns, dass es hier atemberaubende Wanderwege gibt und das sie nichts anderes machen als wandern und früh schlafen gehen.

Ja und genau das, probierten wir dann am nächsten Tag auch gleich aus. Und sie hatten Recht. Hier gibt es eine ganz tolle Umgebung und es wurde zum Glück noch nicht alles an Junge abgeholzt.

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Erschöpft von unserem ersten Wandertag aber schon frisch geduscht saßen wir alle gemeinsam auf dem Balkon als der Fahrer von unserem Van auf mich zu kam und mir unser Portmonees hinhielt! Oh was eine Freude, das gibt’s ja nicht. Er habe es beim säubern seines Wagens heute Morgen gefunden. Super und fast alles Geld und die Karte sind noch da. Mhh?…Mist!! Mit der Karte können wir nichts mehr anfangen, aber immerhin das Geld für die nächsten 3 Tage ist da!!

Wiedermal ein verrücktes Erlebnis!

Den Rest des Tages verbrachten wir mit Kartenspielen und gegen 10 Uhr waren wir alle so platt, das es schon ins Bett ging.

Für den nächsten Morgen verabredeten wir uns für 8 Uhr. Zum Frühstück gab es Indisch (1,5 € pro Gericht) super lecker und echt viel. Perfekter Start für unseren Wandertag

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Von dort aus ging es direkt in ein Waldstück was uns besonders gut gefällt. Die verschiedensten Grüntöne überall, die Wege durchzogen von Wurzeln die man wunderbar als Treppen nutzen kann und die Seiten der Wege sind mit Moos geziert.

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Bei einer Abzweigung waren wir nicht sicher, ob das jetzt noch der Richtige Weg ist aber auch wenn er es nicht war, kamen wir an einem Village vorbei, wo uns Arbeiter den Weg wiesen zu wundervollen Teeplantagen.

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Geschafft kamen wir an einem Teehaus nahe der Straße raus, wo wir dann mit Trampen wieder in das Örtchen kamen in dem wir wohnen und gestartet sind. Gegen unsren ersten Eindruck sind wir von dem Ort absolut begeistert. Hab ich eigentlich schon erwähnt, das es hier locker 10° kälter ist als in Penang. In der Nacht brauchen wir mehrere Decken das wir nicht frieren aber fürs wandern sind die Temperaturen perfekt.

Das ist doch ein wunderbarer Rhythmus: Frühstücken, Wandern, Duschen, Mittagessen, Blog schreiben oder Lesen, Abendessen, Kartenspielen Schlafen und wieder von vorne.

Ja, das werden wir noch ein paar Tage so machen.

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