Huaraz

Für Huaraz haben wir uns ein Hostel aus unserem Südamerika Reiseführer (Rough Guide) rausgesucht. Nach dem uns mehrere Taxifahrer versicherten, das sie das Hostel nicht kennen, machen wir uns zu Fuß auf die Suche. Das Hostel liegt ziemlich im Stadtkern und hat somit eine wirklich gute Lage aber das etwa 30 zimmerreiche Hostel, hat nicht einen einzigen Gast. Der nette Besitzer zeigt uns einige Räume und geht immer weiter mit dem Preis runter, aber daran liegt es nicht. Wir entscheiden uns gegen das Geisterhaus-Hotel, obwohl uns der Herr schon ganz schön Leid tut und die Zimmer wirklich in Ordnung sind. Wahrscheinlich hat es schon mal bessere Zeiten gesehen, die Tipps in den Reiseführern sind zum Teil schnell veraltet, manchmal ist es doch besser vorher noch mal im Internet zu schauen. Am Ende finden wir ein etwas teureres Hotel (El Jacal) was einen super Ausblick über die ganze Stadt und wirklich schöne Zimmer + super Frühstück hat. (90 Soles)

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Geplant war nur kurz, vielleicht zwei Nächte in Huaraz zu bleiben und dann wieder mit dem Nachtbus noch weiter in den Norden (Trujillo) ans Meer zu reisen.
Hier in Huaraz ist alles voller Kletter und Wanderagenturen ein echtes Wander-Mekka. Wir fragen in einer Agentur (Qetuschua Andes) nach und finden genau das passende für den nächsten Tag. Los Olivos. Ein kleines Klettergebiet direkt am Stadtrand. Für einen Tag mit kompletter Ausrüstung und Guide zahlen wir 160 Soles.

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Wir sind seit Laos nicht mehr geklettert aber wir haben riesen Spaß und kommen auch langsam wieder rein.

Morgens wachen wir mit Monstermuskelkarter am ganzen Körper auf, schon lang haben wir all diese Muskeln nicht mehr gespürt.
Für diesen Tag entscheiden wir uns, eine kleine aber wirklich sehr schöne Wanderung zur Laguna Wilcacotcha im Cordilla Negra Gebierge zu machen. Nach 2 Stunden gemütlich hoch steigen, weil einem doch etwas die Luft über 4000 Meter fehlt, hat man einen Blick auf das riesige Cordilla blanka Gebierge mit all seinen 6000 Gipfeln.

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Am Abend steht es fest, wir bleiben noch ein bisschen hier in der Gegend und gehen auf jeden Fall noch mal klettern. Gleicher Ort, selber Guid nächster Tag.
Und wieder ist es herrlich. Was man für eine Aussicht hat, wenn man oben am Bergkannte angekommen ist.

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Wir merken so langsam, wir werden hier länger verweilen als geplant. Am Abend kommen wir mit 2 Jungs ins Gespräch, die auch klettern und ein super Gebiet etwa 2 Stunden von Huaraz kennen. Hatun Machay. Jetzt verabreden wir uns aber erstmal um ein Trittes Mal in Los Olivos klettern zu gehen.

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